Ein Unternehmen in der Schweiz gründen

Unternehmensgründung in der Schweiz

Die Schweizerische Eidgenossenschaft bietet Jungunternehmen zahlreiche Möglichkeiten, ein Unternehmen in der Schweiz zu gründen. Unterschiede bei einer Neugründung ergeben sich durch die jeweilige Staatsagehörigkeit der Gesellschafter und durch die beabsichtigte Rechtsform. Doch auch internationale Firmierungen haben gute Chancen, ein Start-Up umzusetzen.

Die Existenzgründung mit Schweizer Staatsangehörigkeit
Charakteristisch für die Schweiz sind ihre hohe Wettbewerbsfähigkeit sowie die Herstellung von hochwertigen Produkten. Rohstoffhandel, Landwirtschaft und Weinbau sind traditionelle Wirtschaftszweige. Der Markt hat sich in den letzten Jahren durch Umstrukturierungsmaßnahmen auch weiteren Handelsformen geöffnet. Dabei ist ein Start-Up durchaus einfach, wenn die Schweizer Staatsangehörigkeit vorliegt.

Neben der zündenden Idee für ein Start-Up benötigt ein Unternehmer einen ausgearbeiteten Business- und Marketingplan, besonders bei Finanzierungsanfragen. Schweizer haben es dabei einfacher, da sie Land und Leute kennen und ihre Zielgruppen vor Augen haben. Beratungsangebote und Seminare können von Schweizern und von Unternehmern ohne Schweizer Staatsangehörigkeit gleichermaßen besucht werden. Als Rechtsformen gibt es die „Einzelfirma“, die „Kollektivgesellschaft“, die „AG“ und die „GmbH“.

Die Existenzgründung ohne Schweizer Staatsangehörigkeit
Ein Unternehmen in der Schweiz gründen? Das ist in vielen Fällen auch ohne Schweizer Staatsangehörigkeit möglich. Die Hürde liegt hier ein wenig höher, stellt bei guter Vorbereitung aber kein Problem dar. Die Schweizerische Eidgenossenschaft unterscheidet hierbei zwischen EU-Bürgern und so genannten Drittländern. Zu den größten Drittstaaten der Schweiz zählen etwa Handelspartner wie China oder die USA. Personenfreizügigkeit genießt dabei in der Schweiz jeder EU-Bürger. Notwendig für die Existenzgründung eines EU-Bürgers ist ein Antrag auf eine Aufenthaltsbewilligung.Spezialisierte Treuhand Dienstleister bieten hier umfassende Beratung rund um die Unternehmensgründung in der Schweiz. Da diese in aller Regel auch eine angeschlossene Steuerberatungskanzlei aufweisen, sind die Kosten für die Gründerberatung in der Schweiz sogar kostenlos, wenn dann später auf das Steuerbüro zurück gegriffen wird.



Einschränkungen können hier bei osteuropäischen Staaten gelten. Personen aus Drittstaaten müssen ein außerordentliches Gesuch stellen, da hier die Hürden am höchsten liegen. Eine Aufenthaltsbewilligung genügt für die „Kollektivgesellschaft“ und die „Einzelfirma“, für Kapitalgesellschaften muss dagegen ein Gesellschafter oder ein berechtigter Vertreter zudem eine Arbeitsbewilligung vorweisen. Dringend notwendig ist hierbei auch ein Wohnsitz in der Schweiz. Ein Unternehmen in der Schweiz zu gründen ist mit guten Vorbereitungen in den meisten Fällen daher machbar.