Schweizer Banken

Schweizer Banken

Unbestritten bilden die Schweizer Banken eines der bedeutendsten Finanzzentren der Welt. Mit nahezu 40% des weltweiten Privatvermögens sowie auch Vermögenswerte von Institutionen verwalten die Schweizer Banken ein gewaltiges Finanzpotenzial und tragen damit eine enorme Verantwortung in der Weltwirtschaft. Dieser Tatsache tragen die Finanzunternehmen und Finanzverwaltungsgesellschaften der Schweiz Rechnung, indem sie durch hohe Leistung und beachtliche Qualität überzeugen. Zu einem der herausragenden Qualitätsmerkmale der Schweizer Banken zählt die unbedingte und verlässliche Diskretion der Geldinstitute.

Die Sicherheitsbestimmungen für Geldanlagen in der Schweiz sind extrem streng. Damit grenzt die Schweizer Bankenaufsicht die Risiken für Anleger stark ein. Im Jahre 2004 wurden im Bankengesetz und in den Einlegerschutzvereinbarungen strenge Richtlinien festgelegt, die den Anlegern bei einem eventuellen Banken-Zusammenbruch entsprechenden Schutz gewährleisten. Besondere Sicherheiten, die noch darüber hinaus gehen, bieten Banken, die Staatsgarantien im Rahmen der Bankenkrise im Jahre 2008 erhalten haben.
Bei der Eröffnung eines Bankkontos bei einer der Schweizer Banken, sind einige Dinge zu beachten. So können nur Personen, die einen Wohnsitz in der Schweiz haben oder Grenzgänger sind, ein Konto ohne Mindestguthaben bei den meisten Universalbanken eröffnen. Bei Personen, die ihren Wohnsitz im Ausland haben und nicht Grenzgänger sind, besteht meist die Anforderung, ein Mindestguthaben bzw. eine Mindesteinlage vorzuweisen. In der Regel handelt es sich um Beträge zwischen 100.000 und 250.000 CHF. In den meisten Fällen lohnt sich auch eine Anlage unter diesen Beträgen kaum, denn die anfallenden Kontogebühren sind erheblich.
Bei einer Kontoeröffnung wird die Vorlage eines gültigen Reisepasses, Personalausweises oder der Identitätskarte verlangt. Bei einigen Instituten ist auch die Vorlage einer Bescheinigung über die Herkunft des anzulegenden Geldes notwendig.

Verfügt werden kann über die Einlagen über Kreditkarten der weltweit bekannten Kreditkarteninstitute. Sie arbeiten mit sämtlichen Schweizer Banken zusammen.
Die Verzinsung der angelegten Gelder richtet sich nach der allgemeinen Wirtschaftslage und den üblichen Bankzinsen, die in Abhängigkeit zum Zinsfuß je nach Höhe des Anlagevolumens auch verhandelbar ist.

Die Schweizer Banken sind weltweit bekannt für ihre große Diskretion und vor allem auch für die Möglichkeit, ein Nummernkonto eröffnen zu können. Dabei wird die Anonymität des Kontoinhabers weitestgehend gewahrt. Anonymität bedeutet in diesem Zusammenhang, dass bei der Kontoeröffnung wie bei jedem anderen Konto auch, sämtliche persönliche Daten des Kunden erhoben werden. Diese Daten bleiben aber nur einem sehr kleinen Kreis von Mitarbeitern der Bank zugänglich. Um Steuerhinterziehungen die Grundlage zu entziehen, wird auf die Zinserträge eine Steuer in Höhe von 35% erhoben. Dieser Betrag kann über eine korrekt durchgeführte Einkommensteuererklärung wieder geltend gemacht werden.