Hauskauf in der Schweiz

Hauskauf Schweiz

Immobilien sind sehr gefragt, nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland. Für viele ist dabei die Schweiz ein sehr interessanter Standort, egal ob es sich um den Alterswohnsitz oder um ein Ferienhaus handelt. Immer mehr Käufer entscheiden sich für einen Hauskauf in der Schweiz, das liegt unter anderem auch an der starken Wirtschaft. Allerdings ist es nicht ganz so einfach eine Immobilie in der Schweiz zu erwerben.

Regeln beim Hauskauf beachten:
Das Immobilienrecht in der Schweiz ist landesweit einheitlich, allerdings gibt es bei den insgesamt 26 Kantonen auch regionale Besonderheiten, die Sie bei einem Hauskauf unbedingt beachten müssen. Wer als Ausländer in der Schweiz eine Immobilie erwerben möchte, benötigt eine entsprechende Bewilligung. In einigen Kantonen werden Häuser nur an Ausländer vergeben, wenn es sich um eine Tourismusgemeinde handelt. Beim Hauskauf in der Schweiz wird der Kaufvertrag durch einen Notar besiegelt. In einigen Orten kann das auch durch öffentliche Rechtsanwälte oder Gemeindeschreiber erfolgen. Die Beurkundung sollte dabei am Ort des Grundstücks erfolgen. Bei der Suche nach dem passenden Grundbuchamt, sollten Sie sich im Vorfeld genau informieren, da es etwa 340 im ganzen Land gibt.

Fakten:
Seit 2002 ist es EU-Bürgern erlaubt Erstwohnsitze unbeschränkt in der Schweiz zu erwerben. Bei Bürgern aus anderen Staaten, entscheiden die zuständigen Kantonsbehörden über einen Kauf. Bei einem Hauskauf in der Schweiz liegen die Kaufpreise teilweise stark auseinander. Je nach Lage können dabei 3.000 bis 15.000 Franken für einen Quadratmeter anfallen. Besonders die Orte St. Moritz und Gstaad sind sehr gefragt.

Kaufnebenkosten:
Neben dem eigentlichen Kaufpreis für die Immobilie, fallen auch noch Nebenkosten an. So belaufen sich zum Beispiel die Grundbuchgebühren auf 0,3 bis 1,1 Prozent des jeweiligen Grundstückswertes. Viele Kantone erheben zudem eine Grunderwerbssteuer, welche 1 bis 4 Prozent vom Kaufpreis beträgt.

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